Hafentage und Starkwind

Hafentage unter der Hafenplane

Montag 28. Juli

Der Wind soll im Laufe des Tages zunehmen, für die nächsten Tage ist Starkwind aus West angesagt. Wir verlassen daher schweren Herzens Christiansö vorzeitig und segeln nach Svaneke. Wir legen um 11.30 Uhr mit starkem Seitenwind ab, können uns aber am luvseitigen Boot entlanghangeln. Mathilda heuert auf der „Andi“ bei Sebastian und Sarah an und darf einen Teil der Strecke steuern.

Wir folgen in gebührendem Abstand und kommen etwas später gegen 14.30 Uhr an. Der Hafen ist ebenfalls gut belegt, wir legen uns zuerst ins Päckchen zu Sebastian und Sarah als drittes Boot an einem polnischen Dampfer. Dessen Skipper ist nicht sehr glücklich darüber, dass zwei Familien über sein Teakdeck laufen, und spricht uns später an, dass er ja um 04.00 Uhr los wolle……Später wird noch ein Platz an der Kaimauer frei, so dass wir unsere beiden Boote verholen. Wir essen Fish und Chips und trinken noch einen Gin Tonic mit Sebastian und Sara. Doch Rache ist süß…. Punkt 04.00 Uhr piept im Cockpit des Polen der Tiefenalarm penetrant. Nach 10min stehe ich auf und klopfe auf den Rumpf mit der Bitte, den Alarm abzustellen. Der Skipper drückt daraufhin längere Zeit auf den Anzeigen rum, bekommt es aber nicht endgültig hin, nach einer nachdrücklichen Ansage meinerseits scheint es irgendwie zu klappen, um 05.00 Uhr immerhin legen sie dann ab.

Dienstag 29. Juli bis Sonntag 1. August

Wir bleiben noch einige Tage in Svaneke. Im Hafen messen wir Böen bis 7 Bft. Die örtliche Eisdiele wird ausgiebig getestet, wir baden im „Paradies“ (so heißt die Badestelle bzw. das dortige Café), gehen essen und machen einen Ausflug mit dem Bus nach Gudhjem, kaufen einige Schallplatten und weitere Gegenstände auf dem Flohmarkt.

Das Haus, in dem sich die etwas abgeranzten Sanitäranlagen befinden, wird zurzeit umgebaut, hoffentlich wird das beim nächsten Mal fertig sein. Immerhin gibt es Waschmaschinen, so dass wir die Wäsche waschen können. 200m entfernt gibt es einen sehr guten Bäcker, hier kaufen wir mehrfach Brötchen und Brot.

Mathilda testet ausgiebig den Sprungturm im Hafen und traut sich auch, von ganz oben (ca. 5m) zu springen.

Skipper:innen unter sich

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