Abschluss-Schlag

Heute ist der letzte Segeltag. Wir werden das Boot nach Stralsund bringen, so dass Josef und Griselda ab dem Wochenende übernehmen können.

Ab Ralswiek können wir überwiegend segeln, im Jasmunder Bodden ist der Wind eher flau, Richtung Wittower Fähre dann kurz unter Motor. Der Wind frischt bei Hiddensee wieder auf, feinstes Abschluss-Segeln! Wir lassen das Boot auf dem Dänholm, da in Stralsund der Bär steppt (Wallenstein-Tage). So kommen die Kids noch auf den Rummel…..Morgen kommt Josef mit dem Auto, dann geht es wieder nach Hause.

Piraten

Nach fünf entspannten Tagen in Vitte mit netten Nachbarn und ausgiebigen Bade- und Schlauchbootaktivitäten fahren wir heute nach Ralswiek. Karten für das Störtebeker Spektakel wurden schon vorab besorgt. Die Hälfte der Strecke musste leider gegenan motort werden, im Jasmunder Bodden können wir dann endlich wieder segeln. Bei der Einfahrt nach Ralswiek nehmen wir die Untiefentonne auf der falschen Seite, da wird es schnell flach…Dieser Fehler passiert nicht nur uns, wie wir feststellen müssen. Die Show beginnt um 20.00 Uhr, der Jolly Rogers ist schon mal vorgeheißt!

Hiddensee

Wir haben eine Planänderung beschlossen: Die Kinder wollen baden und keine langen Strecken segeln. Warum dann in die Ferne schweifen? Wir werden nun also einige Tage auf Hiddensee bleiben und planen, die Störtebeker-Festspiele in Ralswiek zu besuchen, für uns ein Novum. Der Crewwechsel ist nun für Freitag kommende Woche in Stralsund angepeilt.

Stralsund

Heute ist nur eine kurze Fahrt von Neuhof nach Stralsund auf dem Programm. Das Gedrängel vor der Ziegelgrabenbrücke ist unbeschreiblich – der Egoismus lebe hoch! Selbst ein ausgewachsenes Kümo wird von den Skippern, zumeist Charterer, ignoriert. Das habe ich so bislang nicht erlebt.

Nach Einkauf steht das Ozeaneum auf dem Programm, und abends unterhalten wir uns mit den dänischen Nachbarn aus Dragör.

Déjà vu

Das hatten wir so schon mal – aus angesagten 3-4 Bft halbwinds wurden 5-6 Bft gegenan. Der Bodden zeigt die Zähne. Die geplante Fahrt nach Stralsund wird abgebrochen, wir landen in Gager. Der Hafen entpuppt sich als idyllisch. Wir lernen nette Segler kennen (vom Stössensee), gehen Essen und sehen das Segelschiff Nobilis einlaufen. Könnte schlimmer sein….

Karlshagen

Anfangs Nieselregen, dann doch noch Sonne – bei wechselnden Windstärken teilweise gesegelt und gegenan motort bis Karlshagen.

Die Crew musste in Wolgast wegen dringendem Bedürfnis nach Eis von Bord, der Skipper fuhr daher alleine durch die Brücke und sammelte die Mannschaft dahinter wieder auf. Den Hafen Karlshagen kennen wir gut, ein Besuch im „Veermaster“ ist Pflicht. Das Achterwasser wurde artgerecht aufgekreuzt, auch wenn die Mehrzahl der mitlaufenden Segelyachten sich nicht die Mühe machten. Beeindruckend war eine Familie mit drei Kindern auf dem Folke – dass es so was noch gibt…

Hafentag

Der Tag beginnt gemütlich. Frühstück mit frischen Brötchen, danach Eis und Pommes – Ferien eben….

Das Boot wird zum Wäscheständer umfunktioniert,  da zwei Maschinen Wäsche getrocknet werden müssen. Den Rest des Tages verbringen wir am Strand. Abends besuchen wir noch Stefan aus Berlin, der mit seiner X-Yacht hier liegt.

Morgen fahren wir Richtung Wolgast, mal sehen wie weit wir kommen.

Möckernbrücke

Der Abend mit Doro war nett, die Kinder erst spät im Bett. Entsprechend langwierig die morgendlichen Aktivitäten. Da der Wind auch keine Lust hatte, war das halb so schlimm. Gegen zwölf dann Ablegen. Kurz versuchten wir zu segeln, aber es reichte nicht ganz. Nach 1 Stunde motoren jedoch sprang der Wind wieder an. So konnten wir das Haff in Längsrichtung mit 5-6kn Speed überqueren. Als Ziel haben wir uns – nein, nicht Möckernbrücke – sondern Mönkebude ausgesucht. Die Kinder wollen endlich baden, wir werden morgen einen Hafentag einlegen. Zurückbleiben bitte….