Binnen

Havel-Oder-Wasserstrasse

Sonntag 18. Juli

Die Fahrt zur SVH unternahmen wir mit dem Taxi, da das Auto zuhause bleiben sollte. Das Gepäck sowie der Proviant wurden schon am Tag zuvor mit dem Auto zur SVH gebracht, so dass nur noch das Handgepäck übrig war.

Ablegen von der SVH um 11.30 Uhr. Die Schleusen Spandau und Lehnitz konnten nach kurzer Wartezeit passiert werden, so dass wir schon um 19.30 Uhr in Marienwerder (welches jetzt Marienhafen heißt) anlegten. Das Restaurant dort ist nach wie vor empfehlenswert, und fürs Frühstück können bei der Hafenmeisterin Brötchen bestellt werden – mit einem netten Aufkleber „Einen wundervollen Guten Morgen Tilda Ann“ – so beginnt der Tag entspannt und in Urlaubslaune.

Montag 19. Juli

Abfahrt um 09.00. Am Schiffshebewerk müssen wir eine halbe Stunde warten, die Schleuse Hohensaaten kann ohne Wartezeit passiert werden. Der Schleusenwärter macht sogar noch einmal das Tor für den Nachzügler (IF-Boot auf). Heutiges Tagesziel ist Schwedt, da für die Einreise nach Polen Covid-Tests für die nicht geimpften Kinder erforderlich sind. Das Risiko, an der Grenze zurückgeschickt zu werden, wollten wir nicht eingehen. In Schwedt versuchten wir noch abends erfolglos, den Test machen zu lassen, das ausgewiesene Testzentrum war leider entgegen der Angaben im Internet um 18.00 Uhr schon zu – der Marsch quer durch Stadt daher leider erfolglos.

Dienstag 20. Juli

Am nächsten Morgen war dann in der Nähe des Hafens beim DRK ein Test möglich, so dass wir dann gegen 11.00 Uhr in Schwedt ablegen konnten. Die Fahrt zum AZS in Stettin wurde mit einem Stop in Garz unterbrochen, da die Crew die dortige Eisdiele am Hafen in guter Erinnerung hatte. Bei der Weiterfahrt treffen wir kurz vor dem Ziel auf Rudolf und Annette, die sich bereits mit gelegtem Mast wieder auf die Heimreise begeben haben. Um 16.00 Uhr Ankunft im AZS. Dort stellen wir fest, dass neue Schwimmstege für die Durchreisenden installiert wurden, allerdings noch ohne Wasser und Strom. Wir treffen auch auf Robert, den wir schon seit mehreren Jahren kennen, und werden zu ihm und Ula nach Hause eingeladen. Dort zeigt er stolz den Rumpf einer Vilm, den er im Vorgarten selbst ausbaut. Daneben hat er noch einen alten Bus geparkt, der zu einem Imbiss ausgebaut werden soll. Das „Wohnmobil“ der Familie, ein selbst ausgebauter Reisebus, parkt in der Firma. Respekt! Mathilda, Marie und Robert gingen abends noch kurz im Hafen schwimmen.

Im Akademischen Segelverein Stettin AZS

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