Buten – Stettin bis Rönne

Erster Schlag unter Segeln

Mittwoch 21. Juli

An den Kran um 08.00. Während die Kinder duschen gehen, stellen wir den Mast und schlagen die Segel an. Um 11.00 Uhr können wir weiter. Unter Segeln können wir am Wind den Dammschen See befahren, bis zur Einmündung in die Oder. Danach unter Motor weiter, da der Wind hier einschläft. Auf dem Haff werden die Segel wieder ausgerollt, bis zur Einfahrt in die Kaiserfahrt. In Swinemünde kommen wir um 18.00 Uhr an, allerdings ist die Marina gut belegt, wir finden nur noch einen Platz am ersten Steg nach der Einfahrt (Steg 10), dort ist es allerdings sehr unruhig. Am Steg liegt bereits Torsten mit Freundin, sie wollen ebenfalls nach Bornholm. Abends noch Essen im Hafenrestaurant.

Donnerstag 22. Juli

Morgens verholen wir das Boot auf die Waldseite des Hafenbeckens, wo wir sehr viel ruhiger liegen. Wir legen eine Badepause am Strand ein, und ich besorge noch Diesel an der Straßentankstelle, da die Hafentankstelle leider geschlossen ist. Abends haben wir uns mit den Berliner Freunden Doro und Piotr verabredet, die in der Nähe ein Ferienapartment haben. Wir essen wieder im „Mückenrestaurant“, welches im Wald Richtung Strand liegt und welches wir bereits von früher in guter Erinnerung haben. Es wird ein netter Abend.

Freitag 23. Juli

Frühe Abfahrt um 06.30 Uhr Richtung Rönne. Leider weht der Wind nur schwach. Die ersten drei Stunden segeln wir dennoch, aber als am späten Vormittag gegen 11.00 Uhr der Wind einschläft, müssen wir den Rest der Strecke leider motoren. Das AIS bewährt sich wieder bei der Querung des TSS südlich von Bornholm, da mehrere schnelle Schiffe (unter anderen auch die AIDA) auf uns zu kommen. Gegen 21.00 Uhr kommen wir in Rönne an. Der Yachthafen ist gut belegt, wir können aber provisorisch an einem Kopfsteg anlegen. Abends telefonieren wir mit Sebastian und Sarah, sie sind schon in Hammerhavn. Wir planen, uns dort übermorgen zu treffen.

Samstag 24. Juli

Wir bleiben in Rönne und können das Boot in eine freie Box verholen. Nach dem Frühstück geht es zum Stadtbummel zum Eis essen und Schmuck kaufen, gehen an den Hafenstrand und treffen alte Bekannte. So entdeckt Annika die Familie auf dem Folkeboot vom VSJ, die wir vor zwei Jahren bereits in Rügen getroffen hatten. Später laufen dann noch Christiane und Ralf vom SVST mit der „Sturmvogel“ ein. Ich bunkere noch 30l Diesel an der Hafentankstelle. Nachmittags kann ich noch den Wetterempfänger wieder empfangsbereit machen – der Stecker am Gerät war nicht richtig verlötet, und die Sicherung zur Aktivantenne war durch.

Swinemünde früh am Morgen

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